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Nachlässe und Abgaben

Nachlass Joseph Rappel

Auszeichnungen:
· Bürgermedaille
· Bundesverdienstmedaille (4. Stufe)
· Bundesverdienstkreuz am Bande (3. Stufe)
· Dankurkunde für kommunale Verdienste
· Ehrenbürger



Der am 23. August 1900 in Laaber geborene Joseph Rappel kam im Jahre 1913 an die Lehrerbildungsanstalt nach Amberg, wo er 1919 sein Studium abschließen konnte.
Es folgten nun Aushilfsstellen als Lehrer in Hohenfels, Parsberg, Oberweiling, Burglengenfeld und Thumhausen, ehe 1922 die Anstellung als Lehrer in Nittenau erfolgte. Noch während des Zweiten Weltkrieges zog Herr Rappel mit seiner Familie nach Schwandorf. Von 1949 bis zu seiner Pensionierung arbeitete er an der Schwandorfer Berufsschule als Gewerbelehrer. In Schwandorf entfaltete er seine Fähigkeiten als Heimatforscher und Kreisheimatpfleger. Ab 1956 betreute er das Heimatmuseum und bemühte sich intensiv um neue Exponate. Viele historische Abhandlungen (z.B. Heimatbücher der Gemeinden Dachelhofen, Neukirchen bei Schwandorf und Wackersdorf) stammen aus seiner Feder und bilden auch heute noch Grundlage für viele Forschungsprojekte.
Sein Nachlass umfasst unter anderem persönliche Korrespondenz, aber auch viele geschichtliche Aufzeichnungen über Ortschaften und Betriebe in der Schwandorfer Gegend. Viele Dias mit Aufnahmen von Denkmälern ergänzen diesen Bestand.

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Nachlass Dr. Georg Klitta

Auszeichnungen:
· Bürgermedaille
· Bundesverdienstmedaille
· Bundesverdienstkreuz
· Ehrenbürger der Stadt Schwandorf



Herr Dr. Georg Klitta wurde am 14.05.1907 in Wessolla/Schlesien geboren. Nach seinem Studium der Germanistik, der Geschichte und Erdkunde wirkt er mehrere Jahre als Gymnasiallehrer in Oberschlesien. 1943 erfolgt die Einberufung zur Wehrmacht. 1945 gerät Herr Dr. Klitta in russische Gefangenschaft, aus der er 1948 entlassen wird. Im April 1949 kommt er nach Schwandorf und wird, anfangs als Vertretung, in den Schuldienst der damaligen Oberrealschule aufgenommen. Nach seiner Verbeamtung im bayerischen Staatsdienst lehrt er am Gymnasium der Stadt Schwandorf und wird bald zum Fachbetreuer für Deutsch und Geschichte berufen. Der breiten Öffentlichkeit wird er durch seine vielen wissenschaftlichen Forschungen bekannt. Über drei Jahrzehnte hat Dr. Klitta die Geschichte der Stadt erforscht und dokumentiert.
Nach seinem Tod am 26.09.1988 ist sein umfangreicher Nachlass - leider nicht zeitnah - in fachgerechte Betreuung zur Stadt Schwandorf gelangt. Die Reste des ursprünglich sehr umfangreichen Nachlasses sind nun seit einigen Jahren im Stadtarchiv und werden dort gesichtet und archiviert.

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Nachlass Herr Albert Lotter

Auszeichnungen:
· Altbürgermeister
· Bundesverdienstkreuz am Bande
· Ehrenurkunde für verdiente Kommunalpolitiker
· Großkreuz des Feldmarschall-Radetzky-Ordens
· Kommunale Verdienstmedaille in Bronze
· Weitere Auszeichnungen und Ehrungen vieler Vereine und Organisationen



Der am 12. Juni 1924 in Schwandorf geborene Albert Lotter machte sich 1949 mit einen Architektur- und Ingenieurbüro selbständig. Im Jahre 1952 zog er erstmals in den Gemeinderat der ehemaligen Gemeinde Krondorf ein, wo er 1956 bis 1972 das Amt des Ersten Bürgermeister bekleidete. Auch nach der Gemeindegebietsreform war er zwei Legislaturperioden (1972 - 1978 und 1984 - 1990) im Schwandorfer Stadtrat vertreten.
Seine großen Hobbys Musizieren, Fotografieren und Zeichnen hat er neben seinen beruflichen und politischen Tätigkeiten stets gepflegt.
Sein umfangreicher Nachlass umfasst mehr als 20.000 Fotos und unzählige Dias. Ein Großteil dieser Aufnahmen zeigt die verschiedensten Veranstaltungen, wie Bürgerfeste oder Musikdarbietungen, in und um Schwandorf.
Die Bilder reichen von Anfang der 1960er Jahre bis ca. 1999. Den Bestand - Nachlass Albert Lotter - ergänzen 104 Fotomappen mit Aufnahmen zu den unterschiedlichsten Gegebenheiten (Bilddokumentation Charlottenhof, Schlossbrand in Schwarzenfeld, Freiwillige Feuerwehr Krondorf, WAA-Gelände-Wackersdorf 1987).
Herr Lotter verstirbt am 6. Januar 2002.
Der Nachlass ist nicht erschlossen und somit ein gezielter Zugriff noch nicht möglich.

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Nachlass German Riedl

Auszeichnungen:
· Lebensrettungsmedaille am 02. Mai 1939 als Elfjähriger



Geboren am 01.01.1928 in Schwandorf
Gestorben am 20.06.2008 in Schwandorf
Verheiratet mit Frau Hildegard Riedl, geb. Staudigl
Zwei Kinder (German und Ulrich)

Herr German Riedl wurde in Schwandorf geboren. Nach der Grund- und Hauptschule hat Herr Riedl eine Elektromechanikerlehre bei der Werk-Berufsschule der Messerschmitt GmbH in Regensburg absolviert.
Am 28.06.1950 legte Herr Riedl die Meisterprüfung zum Radiomechaniker als jüngster Meister seiner Branche in der Bundesrepublik ab. Es folgten Anstellungen in München, Fürstenfeldbruck und Unterpfaffenhofen im Elektrotechnikgewerbe.
1964 wechselte Herr Riedl als Fachlehrer verbeamtet zur Städtischen Berufsschule Amberg und 1967 zur Berufsschule Schwandorf, in der er als Fachstudienrat bis zu seiner Pensionierung 1988 tätig war.
Herr Riedl sammelte intensiv alte Photobestände von Schwandorf und seinen Gebäuden und ergänzte dazu die aktuellen Ansichten. Zusammen mit Herrn Jörg Frieb entstand dazu der Bildband "Schwandorf in alten Ansichten".
Ein Teil des Dokumenten- und Photonnachlasses übernahm nach seinem Tod sein Sohn, Herr Dr. Ulrich Riedl und ein weiterer, sehr umfangreicher Teil wurde dem Stadtarchiv Schwandorf überlassen.

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Abgabe Bayernwerk AG



Das Bayernwerk in Schwandorf stellte 2002 den Betrieb ein. Nach mehr als 70 Jahren geht damit ein weiteres Kapitel Schwandorfer Industriegeschichte zu Ende.
Im Jahre 2005 konnte sich das Stadtarchiv Schwandorf das Fotoarchiv und die umfangreiche Plansammlung dieses Großbetriebes sichern. Somit befinden sich viele Originalaufnahmen aus der Bauphase des Betriebes und eine fast lückenlose Bilddokumentation der Werksgeschichte von 1949 bis 1995 im Stadtarchiv. Einige Hundert Planzeichnungen komplettieren diesen Bestand und dokumentieren so die Geschichte dieses Schwandorfer Industriebetriebes und einst bedeutenden Arbeitgebers.

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