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Stadt Schwandorf

Die umfangreichen Archivbestände der Stadt Schwandorf gliedern sich in drei Repertorien mit über 35.000 Einträgen.
"Findbuch I" umfasst die Bestände ab 1452 (Urkunde der Bürgerspitalstiftung) bis ca. 1945. Dieses Repertorium ist auf der Grundlage einer Registraturordnung des 19. Jahrhunderts aufgebaut und entsprechend dem vorhandenen Aktenmaterial ergänzt. Das Findmittel ist unterteilt in 52 Gruppen und umfasst ca. 23.000 Archiveinheiten.


Findbuch I

Titel 0: "Urkunden und Kaufverträge"

älteste Urkunde von 1452


In dieser Gruppe sind ca. 3.500 Akten abgelegt. Den Großteil dieses Bestandes nehmen die Kaufverträge und Straßengrundabtretungen des 19. und 20. Jahrhunderts ein.

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Titel 1: "Königliches Haus und auswärtige Souveraine"



Hierunter findet der Archivbenutzer u. a. Akten über die Durchreise ihrer Majestäten des Kaisers und der Kaiserin von Russland aus dem Jahre 1838.

Titel 2: "Staatsrechtliche Angelegenheiten"
Unterlagen über verschiedene Wahlen bilden hier den Hauptanteil der 18 Akten.

Titel 3: "Militärische Angelegenheiten"

1866 war beim Bäcker Johann Scherl ein Mannschaftsdienstgrad einquartiert


Von der Verteilung der französischen Kriegsentschädigungsgelder bis zu den Rekrutierungsstammrollen Anfang des 20. Jahrhunderts befinden sich Akten unter Titel 3.

Titel 4: "Religions- und Kirchenangelegenheiten"

Dienstes Obliegenheiten des Stadttürmers


Vom Zengerschen Benefizium auf dem Kreuzberg bis zum Sitzungsprotokoll der katholischen Kirchenverwaltung erstreckt sich das Spektrum (51 Akten) dieser Abteilung.

Titel 5: "Erziehung, Bildung, Unterricht und öffentliche Sitten"



Hier sind unter anderem Akten über die Schulversäumnisse aus dem Jahre 1819, aber auch Schulgeldrückstände und deren Beitreibung abgelegt.

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Titel 6: "Medizinalwesen"

Medikamentenrechnung des Michael Josell von Alberndorf, 1848


Von Akten über die Aufnahme einer zweiten Hebamme (1816 - 1834) bis zu den Impflisten Anfang des 20. Jahrhunderts kann hier der Archivbenutzer vieles über die gesundheitlichen Verhältnisse vergangener Jahre erfahren.

Titel 7: "Allgemeine Landespolizei, Sicherheits- und Sittenpolizei, Feuer- und Baupolizei, Nahrungswesen, Handels-, Fabrik- und Manufakturwesen, Gewerbewesen, Ansässigmachungen und Meldeangelegenheiten"

Einwohnerbogen des Taglöhners Josef Liebl,
geb. am 20.02.1829


Allein dieser Titel umfasst über 10.000 Einzelakten. Den wohl größten Teil nehmen die Einwohnerbögen ein, welche einen guten Einstieg in die Familienforschung bieten.

Titel 8: "Stiftungssachen und Kommunalangelegenheiten"

Jahreszeugnis des Joseph Wifling
aus dem Jahre 1869


Den größten Teil dieses ca. 500 Akten umfassenden Teilbestandes betreffen Unterlagen der Bürgerspitalstiftung.

Titel 9: "Statistik"
Lediglich drei Akten sind unter diesem Titel verzeichnet.

Titel 10: "Dienstordnung und Gerichtswesen"
Die Errichtung oder Wiedererlangung eines Landgerichts in Schwandorf bilden die Hauptakten dieses Titels.

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Titel 11: "Finanzgegenstände"
Akten über Hundevisitationen und die Behandlung des magistratischen Taxwesens liegen hier für die Forschung bereit.


62 Hunde angemeldet,
Posthalter Mayer hatte gleich drei


Hundevisitation im Jahre 1864. Am 6. September 1864 mussten alle Hundebesitzer von Schwandorf ihre Hunde, vormittags 10:00 Uhr, zur Visitation vorführen.

Titel 12: "Unterstützungsangelegenheiten"

Der sich auf Wanderschaft befindliche
Herr Frowitter erhält Unterstützung


Es sind über 1.000 Akten erfasst. Vor allem die Wanderbewegungen (Wanderschaften) können mit diesem Archivmaterial sehr gut nachvollzogen werden. Die Laufzeiten dieser Akten beginnen Ende des 19. Jahrhunderts und reichen bis in die 30er Jahre des 20. Jahrhunderts.

Titel 13: "Räumungsfamilienunterhalt, Kinderlandverschickung"

Frau Brenck war in Schwandorf
in der Wöhlerstraße 16 untergebracht


Auch unter dieser Kategorie befinden sich annähernd 1.000 Einzelakten, welche das Schicksal vieler Familien während der letzten Kriegsjahre widerspiegeln. Über 400 Akten betreffen Familien aus Hamburg, dem Saargebiet oder Schlesien. Diese Archivalien sind trotz Kriegswirren nahezu vollständig erhalten.

Titel 14: "Familienunterstützung"
Die ca. 1.200 Akten vermitteln eindrucksvoll die Lebensumstände der Schwandorfer Bevölkerung in den Jahren des Zweiten Weltkrieges.

Titel 15: "Kriegsopferfürsorge" (^top)



Herr Michael Gruber ist am 15.09.1914 gefallen


Die fast 400 Akten geben einen Einblick in die Unterstützung der im Ersten Weltkrieg durch Kriegseinwirkung "beschädigten" Soldaten und deren Familien.

Titel 16: "Krankenhausbehandlungen"
Diese 800 Akten vermitteln einen Überblick über Krankheiten und Behandlungsmethoden aus den Jahren um 1900 bis 1945. Sperrfristen sind allerdings zu beachten.


Rechnung von Frau Kath. Pirzer
aus Waltenhofen


Frau Kath. Pirzer aus Waltenhofen war vom 27. September bis 29. Oktober 1941 im St. Barbara-Krankenhaus untergebracht. Insgesamt sind hierfür Kosten in Höhe von 249,20RM aufgelaufen.

Titel 17: "Sozialrenten- und Minderjährigenfürsorge"

Herr Josef Saler, geb. am 12.12.1852,
erhält Unterstützung im Rahmen einer Sozialrente


Zirka 500 Archiveinheiten sind unter dieser Kategorie erschlossen.

Titel 18: "Stadtkammerrechnungen"

Stadtkammerrechnungen spiegeln die Einnahmen und Ausgaben einer Kommune wider


Ein umfangreicher Bestand, welcher die Zeit von 1747 bis 1945 umfasst. Besonders erwähnenswert sind die vielen Beilagen in den Rechnungen, wie z.B. Taxregister, Belege, Voranschläge und Umlagelisten.

Titel 19: "Rechnungen der Bürgerspitalstiftung"



Etwa 400 Akten (Rechnungsbände mit Beilagen) decken den Zeitraum von 1724 bis 1945 ab. Medikamentenrechnungen aus der Zeit Mitte des 19. Jahrhunderts aber auch die Verpflegungskosten der Pfründner bilden besondere "Schmankerln" dieser Aktengruppe.

Titel 20: "Armenkasse"



Die ca. 150 Akten aus der Zeit von 1822 bis 1924 geben einen guten Einblick in die vermeintlich "Gute alte Zeit" und die Lebensverhältnisse dieser Epoche.

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Titel 21: "Krankenhauskasse"

Das 16jährige Dienstmädchen Margareta Wein aus Haselbach benötigt nur Medikamente


Hierunter sind Einhebregister der Krankenhausbeiträge, Krankenhausaufnahmen und Belege abgelegt.

Titel 22: "Schulkasse"

Quittung über 157,79 Mark,
Lehrerbesoldung II. Quartal 1881


Aktenmaterial von Anfang des 19. Jahrhunderts mit Schulgeldlisten, Voranschlägen und Belegen füllen diesen Titel aus.

Titel 23: "Schulfondsrechnungen"
Rechnungsbände der Jahre 1815 bis 1908 sind hier abgelegt.




Quittung über 3 Gulden und zwei Kreuzer. Beschafft wurden ein Pfund Kreide, zwei Tafelschwämme, 28 Bögen Schullistenpapier und ein Pfund Tintenpulver. Zusätzlich wurden noch 12 Kreuzer für das Einbinden der beiden Schullisten berechnet.

Titel 24: "Mädchenschulfondsstiftung"
Belege und Schulgeldlisten ab Mitte des 19. Jahrhunderts bilden hier den Hauptbestand.




Rechnung über Bedürfnisse der Mädchenschule pro 1866/67. Unter anderem wurden Buchstaben zum Setzkasten beschafft.

Titel 25: "Knabenschulfondsstiftung"
15 Akten füllen diesen Bestand aus.

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Lehrmittelabgabe an arme, hier beheimatete Kinder.

Titel 26: "Reichsalmosenstiftung"
Die vorhandenen 91 Akten decken den Zeitraum von 1725 bis 1930 ab.




Der Stadttümer Michael Kunz erhält als Besoldung, aus Mittel der Almosenstiftung, für das Jahr 1823 acht Gulden.

Titel 27: "Seel- und Armenhausstiftung"
Die zirka 100 Akten beginnen 1713 und enden 1930.




Die Hebamme Theresia List erhält einen Gulden Jahresgehalt aus der Seel- und Almosenstiftung.

Titel 28: "Armenfondsstiftung"
83 Einträge aus der Zeit von 1847 bis 1930 werden unter diesem Titel aufbewahrt.




Unterzeichneter erhält eine 4%ige Tantieme aus 223,43 Mark.

Titel 29: "Schuldentilgungskasse"
Aktenmaterial aus der Zeit von 1911 bis 1930.

Titel 30: "Wasserleitungsbetriebskasse"
20 Rechnungsbände von 1911 bis 1930.

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200 Zentner "Bayern-Brikett" werden im März 1911 geliefert.

Titel 31: "Pflasterzollkasse"
Akten aus den Jahren 1829 bis 1929.




Herr Zwick aus Steinberg liefert eine Fuhre Pflastersteine und erhält dafür vier Gulden 48 Kreuzer.

Titel 32: "Friedhofkasse"
50 Akten aus der Zeit von 1880 bis 1930.




Herr Müller bekommt 4,80 Mark für Kulturarbeiten und Reinigung des Friedhofes aus der Friedhofkasse.

Titel 33: "Lokalmalzaufschlags- und Schuldentilgungskasse"
Zirka 50 Rechnungsbände von 1872 bis 1924 bilden diesen Bestand.




Als Abschlagszahlung werden 200 Gulden für die Herstellung der Mauer längs der Bahnhofstraße und dem Postgarten ausbezahlt.

Titel 34: "Bezirksfürsorgekasse"
Rechnungen der Jahre 1924 bis 1935.




Gelaufschlag für die unmittelbare Benützung der Armenhäuser und zwar Seelenhaus und Venusanwesen.

Titel 35: "Museums- und Rathausbaufondskasse"
1913 bis 1933.

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Für das Einrahmen des Bildes "General von Werth" erhält die Firma Schreiner 2 Mark.

Titel 36: "Gewerbliche Fortbildungsschulkasse"
1912 bis 1929.




Acht Leisten für die Wandtafeln kosteten 1915 eine Mark.

Titel 37: "Schlachthofbetriebskasse"
19 Archivalien füllen diesen Bestand aus.




Anton Neumüller erhält eine Mark (zwei Gehilfenstunden) für das Einbohren der Abzugslöcher in die Türen der Badekabinen im städtischen Volksbad.

Titel 38: "Städtischer Stiftungsfonds"
16 Akten bilden diesen Teilbestand.

Titel 39: "Augustinsche Stipendienstiftung"
Unter dieser Gruppe finden sich Rechnungen der Jahre 1870 bis 1930.




Einhundertzwanzig Mark, welche dankbarst Unterfertigter als Augustin’scher Stipendiat von hochlöblichen Stadtmagistrat Schwandorf richtig erhalten zu haben bekennt.

Titel 40: "Schwaigersche Wohltätigkeitsstiftung"
Einnahmen und Ausgaben (1903 bis 1930) der Stiftung sind unter dieser Gruppe archiviert.

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Titel 41: "Stettnersche Wohltätigkeitsstiftung"
Rechnungen und Belege der Jahre 1865 bis 1930 warten hier auf die Auswertung.




Verzeichnis jener Kinder, welche aus der Stettner’schen Stiftung Weihnachtsgeschenke erhielten, pro 1877.

Titel 42: "Friedrich Glätzlsche Wohltätigkeitsstiftung"
64 Einträge aus den Jahren 1858 bis 1930.




Zwei Gulden monatliche Unterstützung für die Kinder von Frau Meier aus der Glätzl‘schen Stiftung, 1874.

Titel 43: "Josef Metzsche Hausarmenstiftung"
38 Akten von 1886 bis 1930 liegen hier für die Forschung bereit.

Titel 44: "Pfarrer Pastsche Erstkommunikantenstiftung"
Rechnungen, Tagebücher und Belege der Jahre 1894 bis 1930 sind unter diesem Titel abgelegt.




Unterstützung aus der Past’schen Stiftung für Erstkommunikanten, 1898.

Titel 45: "Pfarrer Pastsche Wohltätigkeitsstiftung"
21 Einträge der Jahre 1894 bis 1930 geben Hinweise über diese Stiftung.

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Gründung der Past’schen Wohltätigkeitsstiftung.

Titel 46: "Forster-Pürzer-Stiftung"
Gerade einmal zwei Akten sind unter hier zu finden.

Titel 47: "Höflinger Missionsfond"
Dieser Titel umfasst lediglich einen Eintrag.



Die Schwester von Christoph Höflinger, Barbara Satzinger, tätigt eine Schenkung über 500 Gulden.

Titel 48: "Rechnungen der Kreuzbergkirche"

Rechnung der Wallfahrtskirche am Kreuzberg 1821/22


Rechnungen der Jahre 1712 bis 1864 sind hier archiviert und geben einen guten Überblick über 150 Jahre Geschichte dieses Gotteshauses.

Titel 49: "Rechnungen des vazierenden Messamtes"
Rechnungen ab dem Jahre 1649 (mit Lücken) bis einschließlich 1863 füllen diesen Titel aus.



Rechnung über das löbliche vazierende Messamt zu Schwandorf von Reminiszere 1786 bis 1787.

Titel 50: "Pfarrkirchenrechnungen des Gotteshauses St. Jakob"

Kirchenrechnung des Gotteshauses
St. Jakob und St. Salvator 1685


Dieser Titel umfasst die Kirchenrechnungen der Jahre 1588 bis 1866 mit einigen Lücken, die Baufondpfarrkirchenstiftung und die Rechnungen der Corporis Christi Bruderschaft.

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Titel 51: "Gemeindeunfallversicherungskasse"

Krankenzettel des Zimmererlehrlings Georg Merl 1890


Diese Unterlagen sind gespickt mit Krankenzetteln und Medikamentenrechnungen. Sie vermitteln so einen wunderbaren Überblick der Krankheiten und deren Behandlung vergangener Tage, Laufzeiten von 1883 bis 1917.


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Findbuch II

Dieses Findmittel umfasst Aktenmaterial von ca. 1871 bis 1945. Dieser Bestand vermittelt einen guten Einblick in die Zeit Anfang des 20. Jahrhunderts, die Weimarer Republik, die NS-Zeit bis Ende des Zweiten Weltkrieges in Schwandorf. Besonders erwähnenswert sind die vielen Plakate und Pläne, welche in den Akten enthalten sind.




Quelle: Vollzug des Gesetzes zum Schutz der Republik, Akte R-201 2 von 3


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Findbuch III

Das zur Zeit aktuelle "Findbuch III" ist nach dem Einheitsaktenplan für Bayerische Gemeinden aufgebaut und umfasst derzeit bereits ca. 7.500 Akten. Ein Schwerpunkt dieses Bestandes sind die Unterlagen des Jugendamtes und der Sozialhilfeverwaltung, denn diese Aufgaben hatte die Stadt Schwandorf (Kreisfreiheit) bis 1972 zu erfüllen. Aber auch die enorme Wiederaufbauleistung der Schwandorfer Bevölkerung und der damals politisch Verantwortlichen kann mit den Akten unter "Findbuch III" gut nachvollzogen werden.
Quelle: Bekanntmachungen der Besatzungsmächte, Akte 0700/4

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