Konrad-Max-Kunz-Tage SchwandorfKonrad-Max-Kunz-Tage Schwandorf Konrad-Max-
Kunz-Tage
Schwandorf 2012
Impressum | Admin

Startseite
Philosophie
Aktuelles
Programm 2011
Über Kunz
Pressespiegel
Downloads
Links

Programm 2011

Freitag,
25. März 2011, 19 Uhr

Felsenkeller an der Fronberger Straße

Präsentation des Konrad-Max-Kunz-Weißbiers
Um hier erst gar keine Missverständnisse aufkommen zu lassen: Konrad Max Kunz war nach allem, was wir wissen, passionierter Weintrinker. Freilich kann man getrost davon ausgehen, dass er auch einem guten Bier nicht abgeneigt war. Und was bitteschön würde besser zu Kunz´ bayerischer Heimat passen, als ein gepflegtes Weißbier!?
Die Brauerei Plank, Wiefelsdorf, hat deshalb für die Kunz-Tage 2011 ein spezielles "Konrad-Max-Kunz-Weißbier" gebraut, das wir an diesem Abend vorstellen wollen. Die weithin anerkannte Fachfrau Dr. rer. met. Chantal Trinkmal-Schnell wird mit ihrem Vortrag "Die Bedeutung des Weißbieres für bajuwarische Menschen beiderlei Geschlechts" die kulturhistorischen Hintergründe des Projektes erläutern. Anka Draugelates, Mike Reisinger sowie Norbert Vollath sorgen mit ihren ganz eigenen Versionen der Musik von Konrad Max Kunz für eine ebenso unterhaltsame wie unkonventionelle musikalische Begleitung.

Kostenlose Karten an der Servicestelle im Rathaus

   
Samstag,
30. April 2011, 19 Uhr

Spitalkirche
Talkrunde zur Eröffnung der KMK-Tage 2011:
"Gott mit uns, dem Bayernvolke! - was es heute bedeutet, Bayerin oder Bayer zu sein"

Bereits Bismarck hatte in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts von einer Sonderstellung der Bayern gesprochen. Bayerin oder Bayer zu sein war offenbar schon immer etwas Besonderes, jedenfalls etwas, das sich deutlich vom Dasein als, sagen wir einfach mal, Hesse oder Thüringer unterscheidet. Was ist dieses Besondere? Was macht die Bayern aus? Wo liegen die Unterschiede zum Rest der Republik?
Fragen wie diesen wollen wir in unserer Talkrunde zur Eröffnung der "Konrad-Max-Kunz-Tage" nachgehen. Gäste werden unter anderem sein der Regensburger Dialektforscher Prof. Dr. Ludwig Zehetner, der fest in seiner bayerischen Heimat verwurzelte Dichter und Schriftsteller Harald Grill sowie Prof. Kurt Seibert, weltweit gefragter Pianist aus Bayern, der freilich seit Jahrzehnten bei den Preißn im hohen Norden lebt.

Kostenlose Karten ab 11. April an der Servicestelle im Rathaus

   
Sonntag,
8. Mai 2011, 17 Uhr

Stadtpfarrkirche
Sankt Jakob
Konzert: "Judas Maccabaeus"
Oratorium von Georg Friedrich Händel

Auch wenn man es sich heute kaum vorstellen kann, aber die Musik von Georg Friedrich Händel war zu Beginn des 19. Jahrhunderts tatsächlich weitgehend in Vergessenheit geraten. Händel ging es da so ähnlich wie Johann Sebastian Bach. Es bedurfte bei beiden enthusiastischer Musiker mit großem Weitblick, um ihre Werke aus den Bibliotheken zurück in die Öffentlichkeit holen.
Einer von ihnen war Konrad Max Kunz. Er gehörte mit zu den Ersten, die Händels Musik in München wieder populär bzw. überhaupt zugänglich machten. Genau daran wollen wir anknüpfen. Mit dem "Judas Maccabaeus" steht Händels zu Lebzeiten erfolgreichstes Oratorium auf dem Programm. Wir gehen bei unserem Konzert allerdings noch einen Schritt weiter als Kunz und werden das Werk so nahe wie möglich am Originalklang singen und spielen. Dafür stehen der "Oratorienchor Schwandorf" sowie das renommierte Alte Musik-Ensemble "Musica Florea". Die Leitung hat Marek Vorliček.

Karten ab 13. April zum Preis von 15 € bzw. 12 € ermäßigt bei
Servicestelle im Rathaus, Tel. 09431 45-199
Musikschule Schwandorf, Spitzwegstr. 22, Tel. 09431 2109230
Bücherwelt, Bahnhofstr. 20, Tel. 09431 754750

   
Samstag,
28. Mai 2011, 17 Uhr

Sperlstadel

"Nachhall - ein Zeitreise-Musical"
Konrad Max Kunz lag die Förderung des musikalischen Nachwuchses wie überhaupt die Musikerziehung am Herzen. Dem wollen wir mit unserem Kinder-Musical Rechnung tragen. Es sind die Kinder und Jugendlichen der Nachwuchschöre der "Konrad Max Kunz Fördervereinigung e. V.", die das Stück unter der Gesamtleitung von Elke Bauer auf die Bühne bringen.
"Nachhall" erzählt witzig, unterhaltsam und eindrücklich ein Stück Menschheitsgeschichte so, dass auch Kinder und Jugendliche verstehen, wie Geschichte in ihnen selbst "nachhallen" kann. Geeignet ist das Stück für Kinder ab 9 Jahren, besser noch für die Altersstufe 11-17 Jahre. Und natürlich für Erwachsene. "Nachhall" berührt Geschichte, Kunst, Musik, Wirtschaftskunde, Mode, Chemie, Gemeinschaftskunde und vieles andere mehr.
Es ist eine vergnügliche musikalische Zeitreise, die ohne Zweifel auch Konrad Max Kunz gefallen hätte.

Karten ab 9. Mai zum Preis von 8 € bzw. 5 € ermäßigt bei
Servicestelle im Rathaus, Tel. 09431 45-199
Musikschule Schwandorf, Spitzwegstr. 22, Tel. 09431 2109230
Bücherwelt, Bahnhofstr. 20, Tel. 09431 754750

   
Mittwoch,
1. Juni 2011,20 Uhr

Spitalkirche
Vortrag:
Konrad Max Kunz und die bayerischen Sängerfeste im 19. Jahrhundert

Man kann Konrad Max Kunz nicht ohne die Chor- und Sängerbewegung des 19. Jahrhunderts verstehen.
Sie bildete gewissermaßen die gesellschaftliche, politische und kulturelle Basis, auf der Kunz agierte.
Er war mindestens in Süddeutschland einer ihrer führenden Vertreter. Das Selbstverständnis dieser Bewegung kam nirgendwo deutlicher zum Ausdruck, als auf den großen Sängerfesten, zu denen man sich regelmäßig traf. Kunz hatte in Bayern bei dreien dieser Sängerfeste die Funktion eines Festdirigenten inne, war mit seinen Kompositionen aber auch weit darüber hinaus auf ihnen vertreten.

Der Musikwissenschaftler und Journalist Thomas Göttinger zeichnet wenige Tage vor dem großen Schwandorfer Sängerfest in seinem Vortrag die Bedeutung der Sängerfeste in Bayern nach und zeigt auf, welche Rolle Kunz dabei gespielt hat.

Kostenlose Karten ab 16. Mai an der Servicestelle im Rathaus

   
Samstag,
4. Juni 2011, ab 16 Uhr
Einlass 15 Uhr

Festzelt auf dem Volksfestplatz

Das große Sängerfest zu Schwandorf
Im 19. Jahrhundert waren die alljährlichen Sängerfeste ein integrativer Bestandteil der Chor- und Sängerbewegung in Bayern. Chöre aus allen Teilen des Königreiches trafen sich jeweils in einer anderen Stadt, um miteinander zu singen, sich auszutauschen und zu feiern. Gleichzeitig stellten diese Treffen Hochfeste einer freiheitlichen Bürgerbewegung dar, die gegenüber König und Regierung auf die Einhaltung bzw. den Ausbau demokratischer Grund- und Freiheitsrechte pochte. Unter Ludwig I. und Maximilian II. durften die Sängerfeste deshalb nur unter strengen Auflagen veranstaltet werden. Nicht selten wurden sie auch von der Geheimpolizei überwacht.
Konrad Max Kunz hat drei dieser Sängerfeste als Festdirigent geleitet, darunter das Sängerfest von 1847 in Regensburg, bei dem er als "Meister Kunz" gepriesen und für seine Version des Volksliedes "Prinz Eugen" bejubelt wurde. Den gesellschaftlichen und politischen Idealen, die in den Sängerfesten ihren Ausdruck fanden, ist er zeitlebens treu geblieben. Auch die spätere Bayernhymne ist aus diesen Vorstellungen heraus entstanden.
Vor diesem Hintergrund muss unser Sängerfest gesehen werden. Konkreter Anlass dafür ist das Jubiläum des "Sängerbundes 1861 Schwandorf e. V.", der 2011 sein 150-jähriges Bestehen feiern kann.
Die Stadt Schwandorf wird dazu gemeinsam mit dem Sängerbund Chöre aus ganz Bayern einladen. Jeder Chor erhält die Möglichkeit, sich zu präsentieren und zwei Lieder zu singen. Parallel dazu wird es Festreden sowie ein kabarettistisches Rahmenprogramm durch den "2Frau feministischen Basischor Schwandorf-Mitte" geben, hinter dem sich die beiden "Male Diven" Jutta Bollwein und Christina-Fink-Rester verbergen.
Festdirigent ist Professor Josef Zilch.

Das Festzelt am Anger fasst rund 2 400 Besucher und bietet somit genügend Platz für die anreisenden Chöre und das Schwandorfer Publikum.
Für Speisen und Getränke ist gesorgt - unter anderem wird es das neue "Konrad-Max-Kunz-Weißbier" der Brauerei Plank, Wiefelsdorf, geben. Beginn des Festes ist um 16 Uhr. Schätzungsweise muss mit einer Dauer von vier bis fünf Stunden gerechnet werden, je nach Anzahl der teilnehmenden Chöre.
Parkplätze stehen zur Verfügung. Eine spezielle Beschallungsanlage sorgt dafür, dass alle Gesangsdarbietungen im ganzen Zelt optimal zu hören sind. Das Fest endet mit dem gemeinsamen Singen der Bayernhymne - dirigiert von Prof. Zilch.

Eintritt frei!

Das große Sängerfest zu Schwandorf wird aus Mitteln der Sparkassenstiftung im Landkreis Schwandorf gefördert.




Homepage Stadt Schwandorf:





Große Kreisstadt Schwandorf - Konrad-Max-Kunz-TageGroße Kreisstadt Schwandorf - Konrad-Max-Kunz-Tage
Konrad-Max-
Kunz-Tage
Schwandorf 2012

Große Kreisstadt Schwandorf - StadtarchivGroße Kreisstadt Schwandorf - Stadtarchiv
Stadtarchiv
Schwandorf

Stadtbibliothek SchwandorfStadtbibliothek Schwandorf
Stadtbibliothek
Schwandorf

Oberpfälzer Künstlerhaus I+II Schwandorf-FronbergOberpfälzer Künstlerhaus I+II Schwandorf-FronbergOberpfälzer Künstlerhaus I+II Schwandorf-Fronberg
Oberpfälzer
Künstlerhaus I+II
Schwandorf-Fronberg




Große Kreisstadt Schwandorf   ·   Spitalgarten 1
92421 Schwandorf
  ·   Telefon:
FAX:
+49 (0) 9431 - 450
+49 (0) 9431 - 45100
  ·   E-Mail:
Web:
info@schwandorf.de
www.schwandorf.de

© 2010 Stadt Schwandorf